Specksteinfiguren
Die drei Kriegswaisen
Diese Specksteinfiguren erinnern an die berühmten Drei Affen (nichts sehen – nichts hören – nichts sagen), wenngleich die Bedeutung eine völlig andere ist.
Die ursprünglich aus Japan stammende Bedeutung der Drei Affen ist, über nicht schöne Dinge hinwegzusehen. Die geläufigere Deutung versteht nichts sehen – nichts hören – nichts sagen eher als nicht wahrhaben wollen bzw. absichtliches Ignorieren um des eigenen Friedens bzw. der Bequemlichkeit willen. (Ausführliche Erklärung unter https://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Affen)





Bilderrätsel
Was sollen diese Figuren ausdrücken ? Ein Klick auf das Fragezeichen zeigt, was ich mir dabei gedacht habe.

Diese Figur zeigt einen bärtigen Mann und soll eine Schöpferfigur (Gott) darstellen. Er hält eine große Schlange in der Hand und hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. Die Schlange hat eine große Ausbuchtung an der Stelle, an der sich ihr Körper über der Hand des Schöpfers befindet.
Die Hand ist üblicherweise der Platz, wo Gott den von ihm erschaffenen Erdball hält. Mein Gedanke war, dass Gott wohl nicht damit gerechnet hat, dass die von ihm ebenfalls erschaffene Schlange den Erdball gleich komplett verschluckt. Die Figur heisst Gott und die Welt.

Diese Figur zeigt eine sitzende Frau, deren Arme von hinten durch den Kopf hindurch gestreckt sind. Ihre Hände sind überkreuzt und sollen gefesselt wirken. Die Arme nehmen den zentralen Teil ihres Kopfes ein.
Mein Gedanke bei der Erschaffung dieser Figur: Wenn der Kopf nicht frei ist, sind die Hände oft gebunden. Das soll heißen, dass die Handlungsfähigkeit begrenzt ist, wenn man beispielsweise zu viele ungelöste Probleme mit sich herumschleppt.

Diese Figur zeigt einen sitzenden Boxer. Gesichtsausdruck und Körperhaltung sollen zeigen, dass er frustriert ist. Der Boxer trägt große Boxhandschuhe und der Schnürsenkel seines linken Schuhs ist offen. Mit dem offenen Schnürsenkel kann er nicht gefahrlos weiterlaufen, er könnte darüber stolpern. Den Schuh kann er sich wegen der Boxhandschuhe nicht selber binden. Die Boxhandschuhe kann er sich aber auch nicht alleine ausziehen. Er ist damit trotz aller Muskelkraft so unselbständig wie ein kleines Kind, dass sich nicht mal die Schuhe zubinden kann. Der Boxer mit offenem Schnürsenkel steht für mich für die Erkenntnis, dass Wut und Aggression (dafür stehen in meinem Bild die Boxhandschuhe) ein sinnvolles Handeln im normalen Alltag beinahe unmöglich machen.

Diese Figur zeigt eine nach vorne gebückte Gestalt, die mit einem Fuß quer in den am Boden klebenden Kopf tritt. Die Arme sind nach hinten gerichtet. In dieser Haltung ist es unmöglich, den Kopf wieder aufzurichten.
Zum Ausdruck bringen wollte ich damit: Wer den Kopf (redensartlich) zu lange hängen lässt, tritt irgendwann hinein. Er kommt nicht mehr weiter. Er ist Festgefahren.

Diese Figur zeigt eine sitzende weibliche Gestalt. Ein Bein ist leicht abgespreizt und gibt den Blick zwischen ihre Beine frei. Das andere Bein ragt von vorne nach hinten durch den Kopf. Die Gestalt versucht, mit den Armen den Kopf und das Bein aus dieser Position zu befreien. Der Fuß ragt so aus dem Kopf heraus, dass es nicht möglich ist.
Mein Gedanke war, eine Frau abzubilden, die sich nach Intimitäten sehnt, diese aber nicht zulassen kann – sie ist Verklemmt.
Emotionen
Hier werden Specksteinfiguren aus der Reihe „Facetten des Lachens“ sowie 2 weniger gut gelaunte Figuren gezeigt.





Rosse und Reiter
Hier zeige ich freie und berittene Pferde aus Speckstein.
Mein Lieblingsmotiv zum Thema Pferde ist eigentlich ein bockendes Pferd, das sich gegen den Sattel sträubt – leider habe ich eine solche Figur vor Jahren beim Abstauben aus dem Regal geworfen. Dasselbe Schicksal hat die junge Amazone (unten) ereilt, von der nur noch ein Foto existiert. Irgendwann komme ich vielleicht dazu, diese Figuren neu zu machen…




Mann und Frau
Hier zeige ich Specksteinfiguren bzw. Arrangements zum Thema Mann und Frau.



Wie die Figuren entstanden sind, beschreibe ich hier.
Alle hier gezeigten Abbildungen und Texte sind urheberrechtlich geschützt!
© Jennifer H. Weber 2026
